An der Regenbogenschule gibt es eine sozialpädagogische Gruppenschülerhilfe mit derzeit zwei  
Gruppen. Die Gruppengröße liegt bei 8 bis 10 Kindern. Die Gruppen werden von pädagogisch  
ausgebildetem Personal geleitet. Die GSH findet von Montag bis Donnerstag jeweils von 14.00 Uhr   
bis 16.30 Uhr statt.   


Das Angebot wendet sich besonders an Schüler/Schülerinnen mit individuellen Problemen z.B. auf  
Grund mangelnder Sprachkenntnisse, ungünstiger Sozialisationschancen oder anderweitiger  
Benachteiligungen. Ob ein Kind im Rahmen der Gruppenschülerhilfe begleitet werden kann, wird  
gemeinsam mit den verantwortlichen Lehrkräften, der Schule und den Eltern entschieden.  
Die Kinder werden sowohl in ihrem persönlichen und sozialen Reifeprozess gefördert, als auch beim  
Erreichen schulischer Ziele unterstützt. Der Nachmittag ist zeitlich und inhaltlich klar strukturiert und  
gliedert sich in eine Lern- und eine Spielphase.            

                                                                      
Während der Hausaufgabenzeit sind die Kinder in einzelnen Gruppen mit festen Bezugspersonen  
zusammengefasst.  Hilfe bei den Hausaufgaben erfolgt individuell und erweitert die  
Leistungsbereitschaft sowie das Durchhaltevermögen, ersetzt aber im Bedarfsfall keine Nachhilfe.  
Während der Spielzeit werden die Kinder gemeinsam betreut und können ihre Spielpartner frei  
wählen. Durch das gemeinsame Spielen verbessert sich die soziale Integration in die Gruppe.  
Bewegung im Freien, jahreszeitliche Bastelarbeiten, gemeinsames Feiern von Geburtstagen etc.  
gehören zum festen Angebot. Zudem fördern Gesprächsrunden das Sprachvermögen und den   
interkulturellen Austausch.  


Eine enge Zusammenarbeit und ein Austausch mit den Eltern und der Schule werden angestrebt und  
bei Bedarf wird auf weitere Hilfsangebote hingewiesen. Da das Angebot der Gruppenschülerhilfe zu  
weiten Teilen vom Jugendamt des Rheingau-Taunus-Kreises  finanziert wird, ist es notwendig, dass  
der besondere Förderbedarf von der Schule bestätigt  wird. Von den Eltern wird ein wöchentlicher  
Unkostenbeitrag erhoben.